Kostenlos · läuft nur in Ihrem Browser

Der Passwort-Generator.

Sichere Passwörter oder merkbare Passphrasen erzeugen - mit echter Entropie-Angabe statt Marketing-Balken.

nichts wird übertragen kryptographischer Zufall keine Speicherung

100 % clientseitig - technisch nachprüfbar

Dieser Generator läuft ausschließlich in Ihrem Browser (JavaScript, Web-Crypto-API crypto.getRandomValues()). Es gibt keinen Server-Aufruf, kein Logging und keine Analyse-Events mit Passwort-Werten oder gewählten Einstellungen - öffnen Sie gern die Entwicklertools Ihres Browsers und prüfen Sie den Netzwerk-Tab: hier passiert nach dem Laden der Seite keine weitere Übertragung.

Voreinstellungen für typische Fälle

Empfehlung: mindestens 16 Zeichen - Länge schlägt Komplexität, siehe Erklärung unten.

Zeichenarten

Sinnvoll, wenn Sie das Passwort von Hand abtippen müssen (z. B. am Router oder auf einem Zettel).

Tatsächliche Entropie

129.2 Bit

sehr stark

Berechnung: Länge (20) × log₂(genutzte Alphabetgröße 88) = 129.2 Bit. Da jede aktivierte Zeichenart mindestens einmal vorkommen muss, liegt die tatsächliche Entropie bei kurzen Passwörtern minimal unter diesem rechnerischen Wert - bei 20 Zeichen ist der Effekt vernachlässigbar.

Wie lange würde ein Angriff dauern?

Geschätzte Zeit im statistischen Durchschnitt (die Hälfte des Schlüsselraums muss durchprobiert werden): praktisch nicht knackbar (> 10^21 Jahre). Annahme: 10.000.000.000 Versuche/Sekunde bei einem Offline-Angriff auf ein gehashtes Passwort mit einem schnellen, schwach gesalzenen Hash-Verfahren (z.B. MD5/SHA1 auf spezialisierter Hardware). Bei sicher gehashten Passwoertern (bcrypt/Argon2) ist die reale Rate um Groessenordnungen niedriger - die Zahl ist eine konservative obere Abschaetzung, keine gemessene Groesse.

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Warum eigentlich Entropie zählt

Lang schlägt kompliziert.

Ein Passwort wird nicht dadurch sicher, dass es kryptisch aussieht, sondern dadurch, wie viele Möglichkeiten ein Angreifer durchprobieren müsste. Das ist die Entropie in Bit: jedes zusätzliche Bit verdoppelt den Suchraum. „Tr0ub4dor&3" wirkt kompliziert, hat aber nur eine mittlere Länge und ein vorhersagbares Muster (ein Wort plus übliche Ersetzungen) - Angreifer testen solche Muster gezielt zuerst.

Ein langes, aus echtem Zufall gezogenes Passwort oder eine mehrwortige Passphrase hat dagegen keinen Angriffspunkt außer dem vollständigen Durchprobieren. Deshalb zeigt dieser Generator die Entropie in Bit statt einer erfundenen Prozent-Anzeige - Sie sehen, was tatsächlich dahintersteckt.

Quelle & Lizenz der deutschen Wortliste

Die 7.776 Wörter für den Passphrasen-Modus stammen aus dem Projekt dys2p/wordlists-de (Datei de-7776-v1.txt), lizenziert unter Unlicense/CC0/BSD-3. Die Rohdaten stammen aus Wortlisten des Instituts für Deutsche Sprache (IDS Mannheim) und wurden vom Projekt kuratiert: keine Eigennamen, keine negativ konnotierten Begriffe, ab dem fünften Buchstaben eindeutig unterscheidbar. Alle Werte werden ausschließlich lokal in Ihrem Browser gezogen.

Ein starkes Passwort ist ein Baustein, nicht die ganze Lösung

MFA, Passwort-Manager und ein sauberer Umgang mit Zugängen im Betrieb gehören genauso dazu. Wenn Sie wissen möchten, wie es um den Zugriffsschutz in Ihrem Unternehmen insgesamt steht: der Nachweis-Selbstcheck gibt in 3 Minuten eine erste Einschätzung.

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